Technik
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Handgemalt mit Pinsel, Temperafarben und Stiften - so entsteht jedes Panorama Zentimeter für Zentimeter. Jeder Baum, jedes Haus, jede Straße: alles wird akribisch genau eingezeichnet, getupft und gestrichelt.
Aber zuvor zeichnet der Maler einen Entwurf mit Bleistift. Dieser ist die Grundlage für die farbige Endzeichnung. Als Material dienen ihm topographische Karten, Luftbilder, Satellitenaufnahmen, Geländemodelle, Perspektivenmodelle. Hiermit entwickelt er eine Grunddarstellung für die endgültige Karte. Das orthogonale (rechtwinklige) Kartenraster wird dabei zunächst in eine perspektivische Konstruktion umgesetzt. Verschiedene perspektivische Projektionen stehen zur Auswahl.
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1. Schritt: Festlegung eines bestimmten Perspektivenmodells unter Berücksichtigung der landschaftlichen Gegebenheiten wie Gebirgszüge, Täler, Großstädte, Seen etc.
2. Schritt: Vorzeichnen des Geländereliefs. Anhand der Höhenlinien entsteht vor dem inneren Auge des Malers die Form des Geländes, die er dann wie bei einem Ölgemälde aufmalt.
3. Schritt: Einzeichnen aller Vegetationsformen, der Gewässer, Städte, Straßen etc.
Diese Vorzeichnung wird mit Ihnen - dem Auftraggeber - durchgesehen und ggf. korrigiert. Dann entsteht die gleiche Karte noch einmal in Farbe. Dies dauert ungefähr zwei bis drei Monate.
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Entwicklung von Perspektivenmodellen





  
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